Anwendung von Wechselmodellen bei Trennung von Eltern

Daniel Oetzel, sportpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, fragte den Senat vor dem folgenden Hintergrund: 7.09.2015

Marc Serafin, Dipl.-Sozialarbeiter und Leiter eines Jugendamtes, stellt in einem Artikel in „ZKJ − Zeitschrift für Kindschaftsrecht und Jugendhilfe“ vom Mai 2015 fest:

„Zur besseren Bewältigung der Trennungskonflikte bedarf es fachlicher und institutioneller Umorientierungen. Längst sind in der heutigen gesellschaftlichen Lebenspraxis eine breitgefächerte Pluralität und Diversität von Lebensstilen und die Zunahme von multilokalen Formen des familiären Zusammenlebens kennzeichnend und wegweisend.“

In vielen der europäischen Nachbarländer ist die gemeinsame elterliche Verantwortung (auch im juristischen Sinne) ab der Geburt des Kindes eine Selbstverständlichkeit und werden streitdeeskalierende Modelle von anteiliger Betreuung (paritätische Doppelresidenz) und entsprechend anteiliger Unterhaltsaufteilung ausdrücklich gefördert und gewünscht.

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