Anfrage zu Eingangstests für das Lehramtsstudium

Daniel Oetzel, sportpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, fragte den Senat vor dem folgenden Hintergrund: 02.10.2015

Die FDP-Fraktion hatte im Herbst 2014 beantragt, Eignungstests für die Zulassung zu einem Lehramtsstudium an den Hamburger Hochschulen einzuführen (Drs. 20/13416). Der Hintergrund dafür war, dass sichergestellt werden muss, dass Hamburgs Schüler von den besten Kräften unseres Landes unterrichtet werden. Zudem kommt es zu häufig zu Studienabbrüchen und auch erst in der Zeit als Lehramtsreferendar zu der Einschätzung, dass der Beruf des Lehrers nicht passend ist. Um sowohl die Studenten und Referendare hiervor zu schützen als auch das System insgesamt leistungsfähiger zu machen, empfiehlt sich ein Eignungstests zu Beginn der Ausbildung, wie er in vielen anderen Berufen auch üblich ist.

Im Zuge der Beratung des genannten Antrags im Januar 2015 zeigten sich alle Fraktionen und die Senatsvertreter grundsätzlich für eine überprüfung des Verfahrens offen, weshalb die Angelegenheit auf die nächste Legislaturperiode vertagt wurde. Die Senatsvertreter äußerten zudem die Ansicht, dass die Lehrerausbildung generell überarbeitet werden müsse und kündigten an, das Instrument des Eingangstests zum Studium zu prüfen (vergleiche Protokoll des Schulausschusses vom 16. Januar 2015, Drs. 20/44). Hier stellt sich die Frage, welche Ergebnisse die angekündigte Prüfung hatte.

Eine weitere Herausforderung im Zusammenhang mit der Aufnahme in die Lehramtsstudiengänge ist der übergang vom Bachelor zum Master. Hier kam es in der Vergangenheit in Hamburg immer wieder zu Problemen, weil Bachelorabsolventen keinen Masterplatz erhalten haben und somit mitten in ihrer Lehramtsausbildung unterbrochen wurden. Der Senat hatte angekündigt, die Thematik auf der Ebene der Kultusministerkonferenz (KMK) anzu- sprechen und hat Ergebnisse in Aussicht gestellt für Juni 2014 (vergleiche Drs. 20/11833). Auch hier stehen Berichte aus.

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