JUS-IT Sicherstellung der Begleitung des Projekts durch Brgerschaft und externe Expertise

Daniel Oetzel, sportpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, fragte den Senat vor dem folgenden Hintergrund: 24.06.2015

Seit 2009 befindet sich mit JUS-IT Hambur gs grtes IT-Projekt gemessen am Budget in der Umsetzung. In zunchst zehn Teilprojekten, die in drei Einfhrungs- stufen (Releases) gestaffelt waren, sollte veraltete Software im Jugendhilfe- und Sozialbereich ersetzt werden. Betroffen waren beziehungsweise sind hiervon insbe- sondere die abgngigen Altverfahren PROJUGA, PROSA und DIWOGE. Gem Drs. 19/7712 war fr das Projekt JUS-IT per No vember 2010 ein Budget von circa 112,2 Millionen Euro und die Fertigstellung von Release 3 (Ersatz PROSA und DIWOGE) bis Ende 2013 geplant. Mit der Drs. 20/11718 vom Mai 2014 sollte das Budget auf 133,7 Millionen Euro erhht und die Laufzeit de s eigentlichen Projekts (Fertigstellung Release 3) bis zum Ende des Jahres 2015 verlngert werden. Diese Drucksache zog der Senat jedoch zurck, da der Generalunternehmer IBM kurz vor ihrer Besprechung im Familienausschuss einen neuen Zeitplan hinsichtlich des Release 2 genannt hatte und somit alle weiteren Planungen erneuert werden mussten. Auch aus diesem Grun- de befasste sich der Sozialausschuss, an den die Federfhrung bezglich der Beglei- tung des Release 3 abgegeben werden sollt e, nur noch kurz und oberflchlich mit dem Projekt. 1 Da sich bereits frh Probleme in der Projektsteuerung und -realisierung abzeichneten, erhielt die Firma CSC einen Monitoring -Auftrag und gab regelmige Projektberichte zum Fortgang des Projekts JUS-IT ab. Die ersten drei dieser Berichte datieren von Februar und Oktober 2012 sowie von November 2013; sie wurden der Brgerschaft beziehungsweise dem Familienausschuss jeweils kurz nach ihrer Fertigstellung vor- gestellt und besprochen. Der aktuelle, vierte Bericht liegt dem Senat mittlerweile seit Dezember 2014 beziehungsweise Februar 2015 vor. 2 Sowohl auf Grundlage der darin getroffenen, teilweise katastrophalen Feststellungen als auch vor dem Hintergrund einer zwischen Juli 2014 und Februar 2015 durchgefhrten Markterkundung sowie zu keinem Konsens fhrender Verhandlungen mit IBM im Mrz und April 2015 entschied der Prses der BASFI sich im Mai 2015 fr einen Stopp des Release 3. 3 Dies bedeu- tet nunmehr einen Neustart bei der Ausschreibung und anschlieenden Implementie- rung eines Ersatzes fr die Altverfahren PROSA und DIWOGE. Das Projekt wird sich somit mindestens bis Ende 2018 hinziehen.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:

Download der SKA
!
!
!
!
!
!
!
!
!