Unterbringung von Flchtlingen und Wohnungslosen

Daniel Oetzel, sportpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, fragte den Senat vor dem folgenden Hintergrund: 15.06.2015

Der sehr starke Anstieg des Unterbringungsbedarfes von Flchtlingen und Wohnungslosen ist fr die Stadt Hamburg weiterhin eine groe Herausforde- rung. In den letzten Jahren wurden zahl reiche neue Unterknfte in der Stadt geschaffen, ber deren Grenordnung, Lage und Eignung primr nicht nach Konzepten, sondern nach Bedarfen entschi eden wurde. Allein in diesem Jahr rechnet die Stadt mit einem Unterbri ngungsbedarf von 10.000 Menschen in Hamburg. Whrend andere Stdte und Gemeinden, bereits vor Jahren umgedacht haben und verstrkt die Unterbringung der Menschen in privaten Wohnungen frdern, hat Hamburg sich auf den Bau von ffentlichen Einrichtungen beschrnkt. Fr die in den ffentlichen Einrichtungen untergebrachten Men- schen bedeutet dies im Regelfall, dass ihre Lebenssituation fr mehrere Jah- re manifestiert ist. Bereits jetzt betr gt die Verweildauer in der ffentlich- rechtlichen Unterbringung im Schnitt ber 30 Monate. Die vom Senat als alternativlos bezeichnete Vorgehensweise wird nicht nur die Integration der Menschen vor Ort erschweren, sondern auch erhebliche Mehrkosten produzieren. Konzepte wi e zum Beispiel das Leverkusener Modell zeigen, dass eine Unterbringung von Flchtlingen und Wohnungslo- sen in privaten Wohnungen zu einer besseren Integration und der Reduzie- rung von Unterbringungskosten fhren.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:

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