Verdacht auf Betrug im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD)

Daniel Oetzel, sportpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, fragte den Senat vor dem folgenden Hintergrund: 21.11.2016

Der aktuellen Berichterstattung zufolge hat ein Mitarbeiter des ASD im Bezirk Mitte ber Jahre Hunderttausende Euro zulasten von hilfebedrftigen Kin- dern und der Steuerzahler bereits seit dem Jahr 2004 fortlaufend veruntreut. Auch wenn die Unschuldsvermutung bis zum Beweis der Schuld gilt, wirft der Vorwurf ein Schlaglicht auf Problemlagen in den Allgemeinen Sozialen Diensten. Nach den tragischen Fllen von verstorbenen Kindern unter Aufsicht des ASD in den letzten Jahren (Jessica, Lara Mia, Chantal, Michelle, Yagmur oder Tayler) wurden intensive Untersuchungen an den Ablufen, Strukturen und Prozessen in den Allgemeinen Sozialen Diensten der Freien und Hanse- stadt Hamburg durchgefhrt, welche auch eine berprfung von noch akti- ven Fllen beinhaltete. Ferner wurden unterschiedliche Regelungen gendert und angepasst, wel- che unter anderem den gegenseitigen kollegialen Austausch zur Vermeidung von Fehlern in der Lagebeurteilung strker als Feedbackoption in den Mittel- punkt rckten. Der aktuelle Verdacht lsst Zweifel daran aufkommen, dass die Prozesse ausreichend optimiert wurden beziehungsweise lsst vermuten, dass die Umsetzung der Prozesse noch immer fehlerhaft ist. Download der SKA
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