Machbarkeitsstudie zum Nachtbetrieb der U- und S-Bahnen

Daniel Oetzel, sportpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, beantragte vor dem folgenden Hintergrund: 04.01.2017

Mobilitt ist ein entscheidender Standortfaktor. Es ist das Anliegen aller Parteien, mehr Autofahrer zum Umstieg auf den PNV zu bewegen. Nach Auffassung der FDP soll dies nicht durch Zwang oder Drangsalierung der Autofahrer, sondern unter ande- rem durch ein gutes PNV-Angebot erfolgen. Eine wesentliche Sule des PNV sind die Schnellbahnen. Deren Fahrten enden jedoch auer am Wochenende derzeit kurz nach Mitternacht. Die danach fahrenden Nachtbusse sind deutlich weniger attraktiv. Leidtragende sind zum Beispiel Zugfahrgste, die nachts in Hamburg ankommen oder junge Leute, die sich auch in der Woche deutlich nach Mitternacht im Stadtzentrum aufhalten. Die FDP fordert daher die Ausdehnung des Nachtbetriebs der Schnellbahnen ber das Wochenende hinaus. Sie hat deshalb mit zwei Groen Anfragen (Drs. 21/4593 und 21/5514) sowie zwei Kleinen Anfragen (Drs. 21/5299 und 21/5868) versucht, alle notwendigen Informationen zu bekommen. Der Senat konnte oder wollte jedoch einige wichtige Fragen nicht beantworten: Welche Kosten entstehen durch die Einfhrung eines Nachtbetriebs whrend der gesamten Woche? Welche zustzlichen Einnahmen knnen dadurch generiert werden? In welchem Umfang mssen Schnellbahnstrecken kurzzeitig fr Wartungs- und Reparaturarbeiten gesperrt werden? Um die berfllige Einfhrung eines durchgehenden Nachtbetriebs der Schnellbahnen voranzubringen, ist daher eine Machbarkeitsstudie erforderlich.

Download des Antrages
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