Gesellschaftliche Anerkennung des Ehrenamts strken Ehrenamts- karte fr Hamburgerinnen und Hamburger

Daniel Oetzel, sportpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, beantragte vor dem folgenden Hintergrund: 15.03.2017

Eine groe Zahl der Hamburgerinnen und Hamburger engagiert sich freiwillig bezie- hungsweise ehrenamtlich. Die Mglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements sind vielfltig: als Trainer fr die Kinderfuballmannschaft nebenan, bei Feuerwehr oder Katastrophenschutz, in sozialen Einrichtungen, fr benachteiligte Menschen oder Flchtlinge. Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Fhigkeiten engagieren sich freiwillig fr ihre Mitmenschen. Die Bereitschaft, sich knftig zu engagieren, ist ungebrochen gro. Etwa 555.000 Hamburgerinnen und Hamburger sind laut des Freiwilligensurveys aus dem Jahr 2014 ehrenamtlich engagiert. Das sind 36 Prozent der Brger in der Freien und Hansestadt Hamburg. Ferner ist nach demselben Survey heute mehr als jede zweite nicht enga- gierte Person bereit, knftig ehrenamtlich aktiv zu werden.1 Der Freiwilligensurvey 2009 kam zu dem Ergebnis, dass viele Ehrenamtliche sich noch immer mehr gesellschaftliche Anerkennung wnschen. Die Einfhrung einer Ehrenamtskarte, wie bereits in der letzten Legislaturperiode in der Brgerschaft disku- tiert (vergleiche Drs 20/10852 und 20/10997), knnte hierzu einen Beitrag leisten. Erfahrungen aus anderen Bundeslndern, in denen es bereits eine solche Ehren- amtskarte gibt, zeigen jedoch, dass die Einfhrung einer solchen Karte gut vorbereitet und umgesetzt werden muss, um brokratischen Aufwand zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund ist vor einer mglichen Einfhrung eine sorgfltige Prfung notwendig, ob Aufwand und Nutzen im Verhltnis zueinander stehen.

Download des Antrages
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