Fehlgeschlagene Schulplanung der Behrde fr die Grundschule Marschweg Warum weigert sich die Schulbehrde einen dritten Klas- senzug einzurichten?

Daniel Oetzel, Sprecher für Wissenschaft, Familie und Sport der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, fragte vor dem folgenden Hintergrund: 22.06.2018

Die problematische Situation bezglich der Schulplanung an der Grundschu- le Marschweg bleibt ungelst.1 Vonseiten der Elternvertreter wird seit Mitte Mrz 2018 und somit vor dem Versand der Elternbescheide der BSB fr den Jahrgang 2018 die Einrichtung eines dritten Klassenzuges gefordert.2 Dies sei angesichts des geplanten Wohnungsbaus und der in den kommenden Jahren zu erwartenden Zuzge dringend erforderlich. Der Behrde wird vor- geworfen, dass nur mit einem Ist-Wert, nicht aber mit einem voraussehbaren Soll-Wert aufgrund der Zuzge gerechnet wird. Schon jetzt knnen nicht alle Schler an der Schule ihrer Wahl einen Platz bekommen: Nach den Anmel- dungen fr die Grundschule Marschweg war es dazu gekommen, dass in acht Fllen nicht dem Erstwunsch nachgekommen werden konnte. Aus einem Antwortschreiben des Senats geht hervor, dass der Senat die schuli- sche Situation vor Ort aber als grundstzlich positiv beurteilt.3 Der Elternrat hat die BSB fr die mangelhafte Planung kritisiert, da die Grundschule Marschweg fr viele Familien in den nchsten Jahren die regional zustndi- ge Schule sein wird. Vor diesem Hintergrund wurde auch die Einrichtung der IV-Klasse an der Grundschule Marschweg diskutiert.4 Diese wird von den Elternvertretern ausdrcklich nicht abgelehnt. Es wird vielmehr darauf hinge- wiesen, dass gewhrleistet sein msste, dass ein bergang von der IV-Klasse in die Regelklasse an der gleichen Schule mglich ist. Ein durch das Fehlen eines weiteren Klassenzuges erzwungener Schulwechsel wre einer erfolgreichen Integration nicht zutrglich.

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