Bildungsgerechtigkeit auch bei der Studienfinanzierung: BAfG fr mehr Studierende mglich machen!

Daniel Oetzel, Sprecher für Wissenschaft, Familie und Sport der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, beantragte vor dem folgenden Hintergrund: 21.08.2018

Die Daten aus der 21. Hamburger Sozialerhebung des Hamburger Studierendenwerks zeigen einen eindeutigen Handlungsbedarf auf: Der Anteil der BAfG-beziehenden Studierenden ist erschreckend gering.1 Eine der Ursachen fr die geringe Inanspruch- nahme der Frderung aus dem BAfG ist, dass die geltenden Regelungen den mgli- chen Kreis der BAfG-Berechtigten extrem einschrnken. Es entsteht, auch nach Aussage des Hamburger Studierendenwerks, das sogenannte Mittelstandsloch, bei dem das Einkommen der Eltern zwar zu hoch fr eine Frderung des Kindes durch das BAfG, gleichzeitig fr eine vollstndige Finanzierung des Studiums durch die Eltern aber zu gering ist.2 Diesem Missstand kann nur durch eine Reform der Rege- lungen, die zur Inanspruchnahme einer Frderung aus dem BAfG berechtigen, begegnet werden. Gleichzeitig mssen Hrden abgebaut werden, die eine breite Nut- zung der Frderung aus dem BAfG bisher verhindern. Diesbezglich sind die in der Drs. 21/13990 dargestellten Forderungen der Entbrokratisierung des BAfG-Antrags, der Verkrzung der Bearbeitungszeiten von BAfG-Antrgen und der verstrkten transparenten Kommunikation der Mglichkeit einer Frderung durch das BAfG in der Sache richtig und notwendig. Nur wenn die Frderung aus dem BAfG auch alle erreicht, die eine Frderung des Studiums bentigen, kann das BAfG einen wirksa- men Beitrag zur Herstellung von Bildungsgerechtigkeit leisten.

Download des Antrags
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