Vergewaltigung einer 14-Jährigen in Hamburg – Welche Kenntnisse hatten die zuständigen Behörden?

Daniel Oetzel, sportpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, fragte den Senat vor dem folgenden Hintergrund: 02.03.2016

Nach Medienberichten wurde eine 14-Jährige am 11. Februar 2016 im Ham- burger Stadtteil Harburg von vier jungen Männern erst unter Alkohol gesetzt und danach in einer Wohnung an der Bornemannstraße vergewaltigt. Das Opfer soll unter Aufsicht des Jugendamtes stehen und in einer Jugendwoh- nung im Bezirksamt Wandsbek gewohnt haben. Das Jugendamt soll das Mädchen 24 Stunden am Tag betreut habe. Gerade eine Kontrolle des Auf- enthaltsortes in der Tatnacht habe aber nicht stattgefunden. Nach der Tat hätten die mutmaßlichen Täter im Alter zwischen 14 und 21 Jahren das Mäd- chen in einem Hinterhof zurückgelassen. Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Täter nicht nur wegen Vergewaltigung, sondern auch wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchten Mordes. Drei Verdäch- tige sollen in Untersuchungshaft sitzen. Zwei Täter befinden sich auf der Flucht und könnten sich in ihre Heimat nach Serbien absetzen.

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