Hamburgs neue Rugbyheimat ermglichen

Daniel Oetzel, sportpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, beantragte vor dem folgenden Hintergrund: 24.08.2016

Rugby ist eine Sportart, die sich in Hamburg ber eine steigende Beliebtheit und einem hohen Zuwachs an Spielerinnen und Spielern freuen darf. In den Rugbyverei- nen der Stadt, hat sich die Anzahl an Mitgliedern in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Gerade im Kinder- und Jugendbereich profitieren die Vereine von einem besonders starken Anstieg der Mietgliederzahlen.

Diese positive Entwicklung fhrt jedoch auch zu einem starken Anstieg des Trainings- und Spielbetriebs auf den drei fr den Rugbysport nutzbaren Sportanlagen. Nur durch viel Engagement konnten der Rugbyverband und seine Mitgliedsvereine den notwen- digen Ausbau der Trainings- und Spielsttten bislang bewerkstelligen. So war es mg- lich in den Jahren 2012 und 2013 auf dem Rugbyplatz am Barmwisch im Bezirk Wandsbek und auf dem Trainingsplatz am Bren am Sdring im Hamburger Stadtpark Flutlichtanlagen fr den Trainingsbetrieb zu installieren. Durch diese Manahmen ist es gelungen, trotz der gestiegenen Zahl an Spielerinnen und Spielern, den Spiel- und Trainingsbetrieb sinnvoll fortzufhren. Jedoch sind die Rahmenbedingungen fr die Rugby-Gemeinde noch immer prekr. Fehlende Rumlichkeiten erschweren die Durchfhrung von groen Events, Ausrstung und Trainingsgert mssen in behelfs- mig aufgestellten Containern gelagert werden, aber auch die Organisation der Ver- bandsarbeit leidet unter dem Fehlen eines Verbandshauses.

Deshalb haben sich der Hamburger Rugbyverband und die angeschlossenen Vereine Anfang 2013 entschlossen, ein Verbandshaus auf dem Sportgelnde an der Saar- landstrae 71 zu errichten. Seit diesem Beschluss konnten durch viel ehrenamtliches Engagement die Planung zum Abschluss gebracht, eine Baugenehmigung eingeholt und ein Groteil der erforderlichen Mittel eingeworben werden. Dennoch stellt die Realisierung des knapp 320.000 Euro teuren Projektes den vergleichsweise kleinen Rugbyverband mit seinen 1.172 Mitgliedern vor erhebliche Herausforderungen. Dem Verband ist es zwar inzwischen gelungen die noch offene Finanzierungslcke durch 2.400 Stunden Eigenleistungen, eine Umlage auf die Vereine oder auch Spenden und Zuschsse vom Bezirk und dem Hamburger Sportbund auf knapp 100.000 Euro zu senken, jedoch ist die Realisierung des Bauprojektes weiterhin kritisch. Da im Zuge der Neubaumanahme auch zahlreiche Herrichtungs- und Sanierungsar- beiten an der bestehenden Zuwegung, der Erschlieung und den Auenanlagen erforderlich sind, ist es der Brgerschaft mglich dieses wichtige Projekt durch einen Zuschuss aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2020 zu untersttzen.

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