Aufwertung des Sportfrdervertrages wre wichtiges Zeichen fr den Sport

Daniel Oetzel, sportpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, teilte vor dem folgenden Hintergrund mit: 24.05.2016

Nachdem auch die dritte Verhandlungsrunde zum Sportfrdervertrag 2017/2018 kein Ergebnis brachte, haben die Hamburger Vereine und der Fuballverband die Verhandlungen mit dem Senat unterbrochen. Dazu sagt der sportpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Daniel Oetzel: Der Abbruch der Verhandlungen zum Sportfrdervertrag zeigt auf erschreckende Weise, dass nicht nur der Profisport vom Hamburger Senat ins Abseits gestellt wird. Wichtige Frderungen werden seit Jahren nicht erhht, es gibt keinen Inflationsausgleich und dennoch bernehmen die Sportvereine und -verbnde immer neue Aufgaben (z.B. Integration der Flchtlinge, konkrete Umsetzung der Dekadenstrategie). So leisten die Vereine tagtglich mit gewaltigem ehrenamtlichen Engagement einen unschtzbaren Beitrag fr den Zusammenhalt der Gesellschaft - gedankt wird ihnen das aber offensichtlich nicht. Auf dem Sportkongress hatte Senator Grote noch die Wichtigkeit der Arbeit im Sport betont. Er wolle sich dafr einsetzen, dass es fr den Breitensport mehr finanzielle Mittel gibt. Dies steht im Widerspruch zu den stockenden Verhandlungen zum Sportfrdervertrag sowie dem Auslaufen der Sanierungsoffensive. Der Senator hat entweder zu viel versprochen oder er konnte den Senat nicht von einer ausreichenden Sportfrderung berzeugen - beides sind keine guten Signale fr die Zukunft des Sports in unserer Stadt.