Sport als Integrationsmotor nutzen

Daniel Oetzel, sportpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, teilte vor dem folgenden Hintergrund mit: 14.07.2016

Zu TOP 54 heutigen Brgerschaftssitzung zum Thema Sport als Integrationsfaktor sagt der sportpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Daniel Oetzel:

Gemeinsam Sport zu treiben, baut Vorurteile ab, schafft gemeinsame Erlebnisse und ist bei vielen Sportarten auch ohne gemeinsame Sprache mglich. Sport kann ein Integrationsmotor sein! Dies ist aber nur mglich, wenn die ntigen Voraussetzungen geschaffen werden. Und das hat der rot-grne Senat sehr lange schleifen lassen. In der Vor-Olympia-Euphorie hat man den kleinen Vereinen viel versprochen. Doch dann kam das bittere Erwachen und bis heute lsst die Stadt die Vereine im Regen stehen.

Einmalig 800.000 Euro soll es nun geben das sind nicht einmal 1000 Euro pro Verein. Und der Betrag soll zwei Jahre ausreichen, um sie bei der Integration von geflchteten Kindern und Jugendlichen zu untersttzen. Hier von einem Tropfen auf den heien Stein zu sprechen, wre schon fast bertrieben! Eines muss uns klar sein: Ohne das Engagement der vielen Ehrenamtlichen in diesen Vereinen wrde der Breitensport berhaupt nicht funktionieren. Das trifft natrlich jetzt bei den Integrations-Bemhungen noch einmal im besonderen Mae zu.

Nein! Hier muss eigentlich viel mehr getan werden, als diese einmalige Untersttzung. Die Vereine brauchen eine nachhaltige Finanzierung, um ihre wichtige Arbeit fortfhren zu knnen. Die FDP htte sich daher statt kurzfristiger Nebenabreden eine Aufwertung des Sportfrdervertrages gewnscht.