Verteilungsentscheidung fr minderjhrige Flchtlinge in Begleitung von Angehrigen

Daniel Oetzel, sportpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, fragte den Senat vor dem folgenden Hintergrund: 18.11.2015

Medienberichten zufolge werden minderjhrige Flchtlinge auf ihrer Flucht von Familienangehrigen begleitet, die nicht die elterliche Sorge ausben. Dabei kann es sich beispielsweise um Onkel, Tanten oder andere Angehri- ge der Minderjhrigen handeln. In der Zentralen Erstaufnahme wird von den Einreisenden ein Anmeldefor- mular ausgefllt, das die Rubrik Verwandte/Familie enthlt. bernimmt der Angehrige nicht die elterliche Sorge fr den Minderjhrigen, wird der Min- derjhrige vom KJND in Obhut genommen und fr den Angehrigen eine eigene Verteilungsentscheidung getroffen. Da die elterliche Sorge von den im Heimatland verbliebenen Eltern aufgrund der Trennung lngere Zeit tatschlich nicht ausgebt werden kann (1674 BGB), bestellt das Familiengericht einen Vormund. Dieser kann beim Ein- wohner-Zentralamt eine Weiterleitung des Minderjhrigen an den Aufent- haltsort des Angehrigen beantragen.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:

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